2012-05-27

JAN DELAY - Interview, Mai 2012

HAMBURGER MORGENPOST - 05-2012 


JAN DELAY & DISKO NO. 1
Hamburg brennt!! Live 
Universal
2012-05-11 
jandelay.de 


JAN DELAY & DISKO NO. 1: Hamburg brennt!! Live DVD-Trailer


2012-05-26

DIE ÄRZTE: Auch

 
HAMBURGER MORGENPOST - 04-2012 

 OXMOX - 05-2012


DIE ÄRZTE
Auch
Hot Action
2012-04-13


DIE ÄRZTE "Ist das noch Punkrock?"
 

2012-05-12

GOTTHARD: Firebirth

Die schweizer Hardrock-Stars präsentieren ihren ersten Longplayer mit dem neuen Sänger Nic Maeder. Der hatte im letzten Jahr den im Oktober 2010 bei einem Motorradunfall in den USA verstorbenen Steve Lee ersetzt. 
Gleich bei der Eröffnungsnummer, der knackigen Single „Starlight“, beweist Maeder erstaunliche Qualitäten. Passt seine kernige, mit einem unüberhörbaren Southern-Rock-Timbre versehene Stimme doch perfekt zum kraftvoll-bluesigen Slidegitarren-Sound, den die Kollegen hier fabrizieren. Aber auch bei schnelleren Nummern wie dem krachenden „Fight“, einer atmosphärischen Breitwand-Hymne à la „Shine“ oder den balladesken Schleichern „Remember It’s Me“ und „Tell Me“ macht Der Neue eine exzellente Figur. 
Gotthard haben mit dem Engagement Maeders großes Glück im Unglück gehabt. Der 40-jährige Schweiz-Australier passt sich nahtlos ein und sollte live auch mit den älteren Stücken keinerlei Probleme haben. So dürfte die Band ihre Führungsposition unter den europäischen Melodic-Rockern - trotz des tragischen Verlusts ihres bisherigen Aushängeschildes - locker behaupten können.

GOTTHARD
Firebirth
Nuclear Blast
2012-06-01


GOTTHARD "Starlight"

2012-04-24

ABSCHLACH: Du wirst uns siegen seh’n!

Kaum eine Band identifiziert sich so sehr mit ihrer Stadt wie die Hamburger Abschlach. Den Texten des Sechsers hört man die Leidenschaft für ihre hanseatische Heimat (und ihren geliebten HSV!) in so gut wie jeder Zeile an. Und das ohne dabei auf Humor, die nötige Selbstironie, oder auch ein wenig Nachdenkliches und durchaus mal (Sozial-)Kritisches verzichten zu müssen. 
Die Herren liefern auf ihrem vierten Longplayer dazu druckvollen - im Gegensatz zu vielen aktuellen Kollegen - aber erfrischend metal-freien und auch nicht übertrieben punkigen Deutschrock mit gelegentlicher, unaufdringlicher Ska-Schlagseite. 
Als Anspieltipps dürften die Titelhymne, das zumindest musikalisch entspannte „Ich geb‘ ‘nen Scheiß drauf“ sowie die erste Single, der unwiderstehliche Ohrwurm „In Hamburg gebor’n“, beste Dienste tun.

ABSCHLACH
Du wirst uns siegen seh’n
WMP
2012-01-13



ABSCHLACH "In Hamburg gebor’n"

2012-04-08

JACK WHITE: Blunderbuss

Eigenwillig, cool, selbstbewusst und voller exzellenter Einfälle – Jack White gibt sich auf seinem Solodebüt so, wie die Fans ihn von seiner Ex-Band The White Stripes kennen und lieben.
Im letzten Jahr verkündete das aus dem Sänger/Multi-Instrumentalisten und dessen Ex-Frau Meg White bestehende Duo seine Trennung. Zuvor war es ihm mit sechs teilweise grandiosen Alben und furiosen Live-Shows gelungen, den Garagenrock wieder salonfähig zu machen.
Doch die Band allein reichte ihm als kreative Spielwiese längst nicht aus. Nebenher unterhielt White mit The Raconteurs und The Dead Weather zwei weitere Gruppen und produzierte zudem Kollegen wie The Von Bondies aber auch Honytonk-Lady Loretta Lynn, Rock’n’Roll-Legende Jerry Lee Lewis oder Las-Vegas-Gigant Tom Jones.
Nun legt der Detroiter mit "Blunderbuss" (dt.: Donnerbüchse, eine historische Handfeuerwaffe mit trichter-ähnlicher Mündung) erstmals einen Alleingang vor. Darauf zu hören sind die Einflüsse eines ganzen Musiker-Lebens. Von Blues über Soul, klassischen Hardrock und Punk bis zu den Klängen der Stadt, die er seit 2005 seine Heimat nennt: die Country-Metropole Nashville. 

Beim Eröffnungsstück "Missing Pieces" erinnert White nicht nur gesanglich stark an die ersten beiden, sehr bluesigen Led-Zeppelin-Alben. Etwas vertrauter geht es mit "Sixteen Salteens" weiter, eine scheppernd-harte Nummer, die problemlos auch ins White-Stripes-Repertoire gepasst hätte. Das nachdenkliche Titellied kommt verspielt und folkig daher, bevor der Meister sich mit "Weeping Themselves to Sleep" eindrucksvoll an pompösem Stadion-Sound sowie mit "I’m Shakin‘" an klassischem Rock’n’Roll und Doo-wop versucht.
Mit Ausnahme von "Love Interruption", einem stimmungsvollen, sehr atmosphärischen Duett mit der ghanaischen Soul-Sängerin Ruby Amanfu, hat
der neunmalige Grammy-Gewinner die CD nahezu komplett allein geschrieben, eingespielt und produziert. Mit "Blunderbuss" beweist sich der 36-Jährige erneut als einer der spannendsten, vielseitigsten (und einfach besten!) Rockmusiker unserer Tage.

JACK WHITE
Blunderbuss
XL Recordings
2012-04-20
JACK WHITE "Love Interruption"