2012-06-03

BETH HART / JOE BONAMASSA: Don't Explain

Joe Bonamassa, der momentan erfolgreichste (und ganz offenbar fleißigste!) Bluesgitarrist der Welt geht hier – nach dem sehr guten Zweitwerk seiner Band Black Country Communion und dem nicht weniger exzellenten Top-10-Soloalbum „Dust Bowl“ – bereits mit der dritten CD des Jahres 2011 an den Start.
Zusammen mit seiner stimmlich immer ein wenig an Janis Joplin erinnernden US-Landsfrau Beth Hart liefert der New Yorker eine dynamische Sammlung durchgehend gelungener, kraft- und gefühlvoll interpretierter, dabei clever modernisierter Coverversionen ab.
Angenommen hat sich das Duo der Originale von Soul-, Blues- und Jazz-Stars wie Billie Holiday („Don’t Explain“), Ray Charles („Sinner’s Prayer“), Aretha Franklin („Ain’t No Way“), Etta James („I’d Rather Go Blind“, „Something’s Got a Hold on Me“) aber auch – in deren Kontext vielleicht etwas überraschend, aber dafür perfekt passend – Tom Waits („Chocolate Jesus“) und der Newcomerin Melody Gardot („Your Heart Is as Black as Night“).
Absoluter Höhepunkt des Albums ist allerdings das locker-relaxte Duett der beiden Ausnahmekönner zum Delany-&-Bonnie-Klassiker „Well, Well“. Ein Hochgenuss.

BETH HART/JOE BONAMASSA
Don't Explain
Provogue
2011-09-23

BETH HART/JOE BONAMASSA "Well, Well"

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