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2012-06-17

JOE BONAMASSA: Beacon Theatre – Live from New York

Auf dieser DVD bekommen wir auf eindrucksvolle Weise zu sehen (und vor allem zu hören), weshalb der 34-jährige US-Sänger und -Gitarrist Joe Bonamassa die unumstrittene Nummer eins unter den aktuellen Bluesrockern ist.
Aufgezeichnet im legendären Beacon Theatre seiner Heimatstadt, präsentiert der New Yorker einen, was die Setlist angeht, hervorragend ausgewählten, dazu herrlich fett und doch glasklar klingenden sowie gestochen scharf ins Bild gesetzten, gut geschnittenen Überblick seines Repertoires.
Für zusätzliche Abwechslung sorgen Gastauftritte von Roots-Rocker John Hiatt, Ex-Free-, -Bad-Company- und -Queen-Frontmann Paul Rodgers sowie Beth Hart, mit der der Ausnahmekönner ja erst im vergangenen Jahr die tolle Duett-CD „Don’t Explain“ eingespielt und veröffentlicht hatte
Die zweite Disc enthält diverse Bonustracks mit u. a. David Crosby oder Bonamassa als U-Bahn-Musiker.
Mit seiner geschmackvoll aufgemachten Cover-Verpackung ist dieser DVD-Doppeldecker (auch als Blu-ray zu haben) ein Muss für jeden, der sich als Fan von Joe Bonamassa oder auch nur satt rockendem Blues im Generellen versteht.

JOE BONAMASSA
Beacon Theatre Live from New York
Provogue
2012-03-23


JOE BONAMASSA "Beacon Theatre Live from New York" Trailer

2012-06-03

BETH HART / JOE BONAMASSA: Don't Explain

Joe Bonamassa, der momentan erfolgreichste (und ganz offenbar fleißigste!) Bluesgitarrist der Welt geht hier – nach dem sehr guten Zweitwerk seiner Band Black Country Communion und dem nicht weniger exzellenten Top-10-Soloalbum „Dust Bowl“ – bereits mit der dritten CD des Jahres 2011 an den Start.
Zusammen mit seiner stimmlich immer ein wenig an Janis Joplin erinnernden US-Landsfrau Beth Hart liefert der New Yorker eine dynamische Sammlung durchgehend gelungener, kraft- und gefühlvoll interpretierter, dabei clever modernisierter Coverversionen ab.
Angenommen hat sich das Duo der Originale von Soul-, Blues- und Jazz-Stars wie Billie Holiday („Don’t Explain“), Ray Charles („Sinner’s Prayer“), Aretha Franklin („Ain’t No Way“), Etta James („I’d Rather Go Blind“, „Something’s Got a Hold on Me“) aber auch – in deren Kontext vielleicht etwas überraschend, aber dafür perfekt passend – Tom Waits („Chocolate Jesus“) und der Newcomerin Melody Gardot („Your Heart Is as Black as Night“).
Absoluter Höhepunkt des Albums ist allerdings das locker-relaxte Duett der beiden Ausnahmekönner zum Delany-&-Bonnie-Klassiker „Well, Well“. Ein Hochgenuss.

BETH HART/JOE BONAMASSA
Don't Explain
Provogue
2011-09-23

BETH HART/JOE BONAMASSA "Well, Well"