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2013-01-19

THE SCRIPT - Interview, Januar 2013

HAMBURGER MORGENPOST - 01-2013

Das ungekürzte Interview mit Gitarrist Mark Sheehan vom 2013-01-09:


MoPop: Hallo Mark, ihr drittes Album erscheint hierzulande am nächsten Freitag (25. Januar 2013). Im Rest Europas und in Nordamerika ist es bereits seit letztem Herbst erhältlich. Wo liegen die Gründe für diese Verzögerung?
Mark Sheehan: Wir haben die Veröffentlichung absichtlich zurückgehalten. Deutschland ist nach den USA und noch vor Großbritannien der zweitgrößte Markt für Popularmusik. Auch wenn wir bereits Achtungserfolge und diverse fast schon rührend loyale Fans gewinnen konnten, haben wir es in Germany noch längst nicht geschafft, den Status zu erreichen, der uns vorschwebt. Deshalb wollten wir zusehen, dass dieses Mal wirklich alles passt. So haben wir gewartet, bis wir eine Reihe von Liveterminen buchen, in den Medien präsent sein und uns um den Veröffentlichungstermin herum wirklich voll auf Germany konzentrieren können.

MoPop: Dazu zählt auch, dass Sie die Titelmusik zu "Kokowääh 2" (Kinostart 07. Februar 2013) der Fortsetzung eines der erfolgreichsten Filme des hiesigen Kinostars Til Schweiger, beisteuern. Haben Sie den Film schon gesehen?
Sheehan: Leider nur in Ausschnitten. Aber, das was ich gesehen habe, ist super. Ich bin sicher, dass "Kokowääh 2" ein Riesenhit wird.

MoPop: Wussten sie denn vorher überhaupt wer Til Schweiger ist?
Sheehan: Ehrlich gesagt, beim Namen allein nicht. Als ich dann ein Foto von ihm betrachtete, wusste ich aber gleich, dass ich ihn bereits in einigen Hollywood-Blockbustern wie "Inglourious Basterds" oder dem zweiten Lara-Croft-Film gesehen hatte. Seine deutschen Werke kenne ich allerdings nicht. Wir haben uns dann informiert, wie populär er bei euch ist und fühlen uns sehr geehrt, dass Til uns für seinen Streifen ausgewählt hat. Ich hoffe wir können ihn bei der Premiere in Berlin näher kennenlernen.

MoPop: Sie haben bereits mehrfach in Hamburg gespielt. Haben sie eine spezielle Erinnerung an unsere Stadt?
Sheehan: Abgesehen davon, dass es bei euch mindestens genauso viel regnet wie in meiner geliebten Heimat Dublin? (grinst) Ja, wir haben nach einem Konzert noch mit ein paar Fans einen Kiezbummel gemacht. Es war toll zu sehen, wie die Leute einfach draußen auf den Straßen feiern. Auch das ist wie zu Hause. Allerdings fiel mir auf, dass hier die Einheimischen und die Touristen zusammen einen drauf machen und nicht jeder für sich. Das hat mich wirklich positiv beeindruckt. Ihr habt hier eine tolle Stadt mit sehr sympathischen Menschen.

MoPop: Woran mag es denn liegen, dass die Deutschen sie noch nicht in dem Ausmaß in ihr musikalisches Herz geschlossen haben? Im Rest Europas, in den USA und sogar in Fernost und Australien, füllen sie riesige Hallen und fahren regelmäßig Edelmetall für ihre CDs ein.
Sheehan: Tja, wenn wir das wüssten, hätten wir diesen Umstand schon vor Jahren gerade gebogen. (lacht) Ich kann es mir wirklich nicht erklären. Eigentlich herrscht in Deutschland eine perfekte Ausgangsposition für uns. Fast alle hier sprechen Englisch, im Radio läuft jede Menge internationaler Sound, die Menschen sind total musikbegeistert und dabei extrem aufgeschlossen. Das haben wir bei unseren Konzerten immer wieder erfahren. Ich denke, wir hatten bisher einfach nur Pech oder waren zur falschen Zeit am richtigen Ort. Aber das ändert sich jetzt. Da bin ich sicher.

MoPop: Mit der aus dem Album ausgekoppelten Single "Hall of Fame" ging es ja bereits gut los.
Sheehan: Allerdings. Das hat uns sehr gefreut. Wir nehmen diesen zweiten Platz in den Media Control Charts als ein gutes Omen.

MoPop: Bei dem Song kollaborieren sie mit US-Rapper Will.I.Am von den Black Eyed Peas. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Sheehan: Unser Sänger Danny ist ebenso wie Will Jury-Mitglied bei der TV-Show "The Voice UK" (dem britischen Pendant zu "The Voice Of Germany", Anm. d. Autors). Die beiden haben sich auf Anhieb super verstanden und wollten unbedingt etwas zusammen auf die Beine stellen. Wir waren mit den Aufnahmen für unser drittes Album eigentlich schon fertig, als ich ihnen mein Demo zu "Hall of Fame" vorspielte. Die beiden waren sofort Feuer und Flamme und wussten, dass sie ihr gemeinsames Projekt gefunden hatten. Sie haben spontan einen Text geschrieben und kurz darauf haben wir den Song eingespielt. So schnell kann es manchmal gehen, wenn der Funke überspringt.

MoPop: "#3" hat in der britischen Presse sehr schlecht abgeschnitten und wurde fast einstimmig verrissen. Ärgert sie so etwas?
Sheehan: Nein, überhaupt nicht. Ich kenne einige englische Kritiker persönlich und weiß, wie sie arbeiten. Viele von ihnen hören sich die Platten, über die sie schreiben, gar nicht erst an. Keine Ahnung, was wir irgendwann mal falsch gemacht haben und weshalb ihnen unsere Nasen nicht gefallen. Aber egal. Wichtig ist allein, wie die Fans auf eine Platte reagieren.

MoPop: Die scheinen "#3" zu mögen…
Sheehan: Allerdings. Wir haben in Irland und Großbritannien verkaufsmäßig sowohl The Killers als auch Muse, die zeitgleich ihre Alben heraus gebracht haben, locker abgehängt. Das sagt doch alles, oder?

Interview: OLIVER KUBE

THE SCRIPT
#3
Phonogenic
2013-01-25
thescriptmusic.com 


THE SCRIPT FEAT WILL.I.AM "Hall of Fame"

2012-06-20

MEAT LOAF: Hell in a Handbasket

OXMOX - 02-2012

MEAT LOAF
Hell in a Handbasket
Legacy
2011-12-02


MEAT LOAF "Hell in a Handbasket": Song by song-Preview

2012-06-16

LIMP BIZKIT - Interview, Juni 2012

HAMBURGER MORGENPOST - 06-2012 

Das ungekürzte Interview mit Fred Durst vom 2012-06-07:

MOPOP: Mr. Durst, vor wenigen Tagen haben sie DJ Lethal, nach 16 Jahren Zugehörigkeit, wegen anhaltender Drogen- und Alkohol-Eskapaden aus der Band gefeuert…
Fred Durst: Dazu will ich nur so viel sagen: Ich wünsche ihm das Beste und dass er sein Leben wieder in den Griff bekommt. Wir versuchen unseren Fans, die ihr sauer verdientes Geld in ein Ticket investiert haben, immer die bestmögliche Show zu bieten. Das wäre mit Lethal im Line-up nicht mehr möglich gewesen.

Haben sie bereits einen neuen Mann für die Turntables?
Ja, unser Freund Frank Carino alias DJ Skeletor hat für die Europa-Tour übernommen. Er hat bei unseren bisherigen Shows in Spanien, England und Russland einen fantastischen Job gemacht. Ob er dauerhaft dabei bleiben wird, wissen wir aber noch nicht. Diesbezüglich haben wir keinen Druck und können ganz in Ruhe entscheiden, sobald wir wieder in den USA sind.

Was können die Fans von ihrem Hamburger Auftritt erwarten?
Sie können und dürfen zu Recht erwarten, dass wir uns für sie den Arsch aufreißen. Wir werden etwa 16 bis 17 Stücke spielen. Darunter alle Hits, aber auch ein paar Überraschungen. Wir haben ein paar Coverversionen von The Who, aber auch von Gruppen wie Ministry und Nirvana drauf, von denen ich allerdings noch nicht verraten kann, welche dran kommen. Nur „Faith“ von George Michael wird recht sicher dabei sein. Den Rest entscheiden wir spontan.

Arbeiten sie schon an einem neuen Album? Mit "Stampede of the Disco Elephants" kursiert ja bereits ein angeblicher Titel für das Werk..
Wir schreiben derzeit jede Menge Stücke, die sehr unterschiedlich sind und sogar für zwei Platten reichen dürften. Deshalb ist noch nicht raus, ob wir zunächst einen kompletten Longplayer oder vielleicht doch erst den zweiten Teil zu unserer 2005 veröffentlichten, eher düsteren „The Unquestionable Truth“-EP heraus bringen. Die neue Technologie erlaubt es uns im Hotelzimmer und im Tourbus zu schreiben oder sogar aufzunehmen. Was fantastisch ist, da wir gerade eine sehr kreative Phase haben, aber deshalb nicht auf unsere große Leidenschaft, das Live-Auftreten, verzichten müssen.

Werden sie im Stadtpark schon einige von diesen neuen Stücken zum Besten geben?
Nein. Wir werden kein neues Material ausprobieren oder andere Experimente durchführen, sondern nur das spielen, was das die Leute wirklich hören wollen. Ein paar Hardcore-Fans sind natürlich scharf darauf, dass wir neues, exklusives Zeug bringen. Die überwältigende Mehrheit kommt aber – das weiß ich mittlerweile aus Erfahrung – um zu „Break Stuff“, „Nookie“ oder „Rollin‘“ Party zu machen. Wir sind Entertainer und es wäre einfach unfair das Gros des Publikums zu langweilen, nur damit eine Handvoll Typen ihren Spaß hat.

Limp Bizkit sind ein weltweites Phänomen. Hierzulande scheinen sie jedoch besonders treue Fans zu haben. Ihr aktuelles Album „Gold Cobra“ etwa, ist nur in Deutschland auf Platz eins der Charts gelandet…
Das stimmt. Wobei ich selbst nicht weiß, woran das liegen mag. Aber bereits bei unserem ersten Besuch hat es gleich zwischen Limp Bizkit und dem Publikum geklickt. Die Leute scheinen einfach auf unsere Musik abzufahren. Das ist großartig, denn wir fühlen uns immer verdammt wohl. Die Auftritte bei euch sind jedes Mal der Höhepunkt unserer Europa-Trips. Dazu gibt es großartiges Essen, geniales Bier, tolle Frauen – Deutschland ist einer der wenigen Orte außerhalb Kaliforniens und Floridas, an dem ich mir problemlos vorstellen könnte, mein Leben zu verbringen. Vorausgesetzt natürlich, ihr würdet mich lassen… 

Warum nicht? Als Einbürgerungs-Test stelle ich dann zum Abschluss doch gleich die Frage, die die deutsche Nation derzeit am dringendsten bewegt: Wer wird Europameister?
Häh?
Interview: OLIVER KUBE

LIMP BIZKIT
Gold Cobra
Flip
2011-06-24
limpbizkit.com 


LIMP BIZKIT "Faith"
 

2012-05-27

JAN DELAY - Interview, Mai 2012

HAMBURGER MORGENPOST - 05-2012 


JAN DELAY & DISKO NO. 1
Hamburg brennt!! Live 
Universal
2012-05-11 
jandelay.de 


JAN DELAY & DISKO NO. 1: Hamburg brennt!! Live DVD-Trailer