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2013-06-08

KINGS OF LEON: The Collection


Wow, das nennen wir mal ein lohnendes Sonderangebot. Bevor die Herren Kings of Leon aus dem 1.000-Seelen-Kaff Talihina im US-Bundesstaat Oklahoma im Herbst endlich ihren sechsten Longplayer unter das wartende Volk bringen, gibt es hier noch das „Rundum sorglos“-Paket für jeden Fan und alle, die es werden wollen. Sämtliche bisher veröffentlichten fünf Studioalben (inklusive des 2010 auf Nummer eins der deutschen Charts gepreschten „Come Around Sundown“) plus die geile Konzert-DVD „Live at the O2“ in einem schicken Boxset. 
Und der Clou? Diese komplette Diskografie der mittlerweile in der Country-Zentrale Nashville lebenden und arbeitenden Multi-Platin-Alternative-Rocker ist für nur knapp über 20 Euros zu haben. Zuschlagen! Denn mehr geht nicht.


KINGS OF LEON
The Collection
Legacy
2012-05-10


KINGS OF LEON "The Collection" TV-Werbung

2012-06-30

THE JEFF HEALEY BAND: Live in Belgium

OXMOX - 04-2012

THE JEFF HEALEY BAND
Live in Belgium
Eagle Vision
2012-03-30


THE JEFF HEALEY BAND "Roadhouse Blues"

2012-06-23

DANKO JONES: Bring On the Mountain

Der ebenso coole wie sympathische Rotzrocker Danko Jones und seine nach ihm benannte Truppe spendieren ihrer völlig zu Recht! immer zahlreicher werdenden Anhängerschar eine Video-DVD.
Und die ist gleich ein Doppeldecker. Auf Disc eins gibt es eine verblüffend ehrliche, niemals langweilig werdende 90-Minuten-Doku über die gesamte Geschichte des kanadischen Trios. 
Darin lernt der Zuschauer die einzelnen Mitglieder tatsächlich kennen und bekommt dazu noch massig bisher ungesehenes Archiv-Material aus den frühen Tagen serviert. 
Die zweite Scheibe bietet dann 15 gewohnt explosive Live-Songs von diversen Shows der Heavy-Blues-trifft-Punk-trifft-70er-Hardrocker auf drei Kontinenten. 
Ebenfalls enthalten sind sämtliche Videoclips, die der Dreier bisher produziert hat – 19 an der Zahl. 
Ein großartiges Teil und ein absolutes Muss für jeden Fan.


DANKO JONES
Bring On the Mountain
Bad Taste
2012-06-22


DANKO JONES "Bring On the Mountain"-Trailer

2012-06-17

JOE BONAMASSA: Beacon Theatre – Live from New York

Auf dieser DVD bekommen wir auf eindrucksvolle Weise zu sehen (und vor allem zu hören), weshalb der 34-jährige US-Sänger und -Gitarrist Joe Bonamassa die unumstrittene Nummer eins unter den aktuellen Bluesrockern ist.
Aufgezeichnet im legendären Beacon Theatre seiner Heimatstadt, präsentiert der New Yorker einen, was die Setlist angeht, hervorragend ausgewählten, dazu herrlich fett und doch glasklar klingenden sowie gestochen scharf ins Bild gesetzten, gut geschnittenen Überblick seines Repertoires.
Für zusätzliche Abwechslung sorgen Gastauftritte von Roots-Rocker John Hiatt, Ex-Free-, -Bad-Company- und -Queen-Frontmann Paul Rodgers sowie Beth Hart, mit der der Ausnahmekönner ja erst im vergangenen Jahr die tolle Duett-CD „Don’t Explain“ eingespielt und veröffentlicht hatte
Die zweite Disc enthält diverse Bonustracks mit u. a. David Crosby oder Bonamassa als U-Bahn-Musiker.
Mit seiner geschmackvoll aufgemachten Cover-Verpackung ist dieser DVD-Doppeldecker (auch als Blu-ray zu haben) ein Muss für jeden, der sich als Fan von Joe Bonamassa oder auch nur satt rockendem Blues im Generellen versteht.

JOE BONAMASSA
Beacon Theatre Live from New York
Provogue
2012-03-23


JOE BONAMASSA "Beacon Theatre Live from New York" Trailer

2012-05-29

MOTHER'S FINEST: Live at Rockpalast 1978 + 2003

Im März 1978 flimmerte aus Essens legendärer Grugahalle eine der bis heute besten „Rockpalast“-Nächte über hiesige TV-Bildschirme. Mit dabei: Randy Californias Spirit, Allman-Brothers-Band-Gitarrist Dickey Betts mit seiner Sologruppe Great Southern und das Europa-Debüt der mit ihrem explosiven Auftritt hierzulande gleich ihren furiosen Durchbruch feiernden US-Combo Mother’s Finest.
Mit wuchtigen und doch soul-geladenen Groovern à la „Fire“, „Give You All the Love“ plus dem bis heute unerreichten „Baby Love“ zelebrierten sie einen schweißtreibenden Mix aus Funk und Hardrock, der hierzulande absolut neu war und bis in die Gegenwart faszinierend anzuschauen sowie begeisternd zu hören ist. Eine echte Sternstunde des bundesdeutschen (Musik-)Fernsehens.
Auch 25 Jahre später, beim ebenfalls auf dieser klang- und bildtechnisch remasterten DVD enthaltenen 2003er-"Rockpalast", waren die Herrschaften um Frontlady Joyce Kennedy zwar nicht mehr ganz so frisch – wen wundert’s? – aber doch weiterhin immens engagiert und noch immer mehr als sehens- bzw. hörenswert. 


MOTHER'S FINEST
Live at Rockpalast 1978 + 2003
MiG
2012-04-27


Mother's Finest"Baby Love (live)"
 

2011-06-24

RUNNING WILD: The Final Jolly Roger – W:O:A 2009

Leinen los für die wohl leider endgültige Abschiedsveröffentlichung der neben Helloween erfolgreichsten Hamburger Metal-Band aller Zeiten. Ein Vierteljahrhundert (von 1984 bis 2009) zählten Running Wild zum Besten, was Deutschland auf dem Sektor des klassischen Heavy-Sounds in Richtung Judas Priest etc. zu bieten hatte. Das bewiesen die selbsternannten Metal-Piraten noch ein letztes Mal anhand ihrer gigantischen Farewell-Show als Co-Headliner beim Wacken Open Air im Juli 2009
Diese ist nun, fast zwei Jahre später, endlich auf Doppel-Audio-CD, Video-DVD und mit allen drei Discs in einem knallbunten Digipak erhältlich. Zu sehen/hören sind dabei nahezu alle wichtigen Kracher aus dem Hause Rock’n’Rolf Kasparek & Co. – vom legendären "Prisoner of Our Time" über "Soulless" bis "Under Jolly Roger", von "Purgatory" bis "Black Hand Inn" und "Conquistadores". Allesamt mit sattem Druck gespielt, von einer, speziell zum Ende hin, sichtbar emotional auf die enthusiastische Zuschauermenge von über 70.000 Metalheads aus aller Welt reagierenden Gruppe.
Klar, der Klang könnte durchaus noch etwas fetter und die Bilder sogar deutlich einfallsreicher gefilmt bzw. geschnitten sein. Wenn man dann allerdings im Booklet liest, dass dem Sound lediglich ein schäbiger Zweikanal-Mitschnitt als Quelle zu Grunde liegt, weil irgendein Trottel während der Bearbeitung die Einzelspuren der individuellen Instrumente gelöscht hat, ist dieser dann doch wieder fast schon als sensationell zu bezeichnen
In Sachen Bonus-Material bietet die DVD-Variante ein ausführliches, jeden denkbaren Aspekt der Band-Historie berührendes, Exklusiv-Interview mit ihrem Chef und Gründer sowie ein paar ältere, dabei durchaus sehenswerte Tour- und Studio-Reports. Ein, trotz der genannten technischen Mängel, mehr als lohnendes Teil für jeden Anhänger der Hanseaten.

RUNNING WILD
The Final Jolly Roger
Golden Core
2011-07-01


RUNNING WILD "Soulless"

2011-06-05

LEMMY – THE MOVIE


Der Untertitel dieser, wenn schon wenig tiefschürfenden, dafür aber grandios unterhaltsamen, knapp zweistündigen Rockumentary lautet "49% Motherfucker, 51% Son of a Bitch". Natürlich kokettieren die US-amerikanischen Doku-Filmemacher Greg Olliver und Wes Orshoski nicht nur hier, sondern während der gesamten Spielzeit, mit dem Böse-Buben-Image des Hardrock-Urviechs Ian Fraser Kilmister. Denn in Wirklichkeit (das wird schnell sonnenklar!) ist der mittlerweile 65-jährige Engländer ein echtes Sweetheart – fiese Gesichtswarzen, Zahnlücken oder Ascheimerstimme hin, Nazi-Memorabilia-Sammlung und ausufernde Drogen- bzw. Säufer-Storys her. Ein Eindruck, der sich zwischen den Zeilen der Interviews mit Kollegen, Freunden und Bewunderern wie u. a. Hawkwind, Slash und Duff McKagan (beide Guns N' Roses und Velvet Revolver), Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana), Mötley Crüe, Ozzy Osbourne, Henry Rollins, Peter Hook (Joy Division, New Order), Joan Jett, Twisted Sister, Alice Cooper, Mick Jones (The Clash) oder den Jungs von Metallica nur noch weiter bestätigt.
Wer seine Band Motörhead mag, auf coole Rock'n'Roll-Anekdoten steht oder einfach nur wissen möchte, was für eine Sorte Mensch sich hinter der überlebensgroßen Legende namens Lemmy verbirgt, der muss diese Doppel-DVD oder Blu-ray (beide kommen inklusive satten 200 Minuten Bonusmaterials) dringend sehen. Zumal deren einziges, echtes Manko, die relative Dünne an Information über die Anfangstage des Meisters ist.

LEMMY – THE MOVIE
WVG
2011-01-21


LEMMY – THE MOVIE – Trailer